19.04.11

Nach dem Aufenthalt im Grünen nach Zecken absuchen

Mit den steigenden Temperaturen nimmt auch die Gefahr von Zeckenstichen wieder zu. Die Impfung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) bietet allein leider keinen ausreichenden Schutz, da die Spinnentiere auch Borrelien-Bakterien übertragen können, gegen die keine FSME-Impfung vorbeugt  – Vorsehen und Beobachten sind daher weitere wichtige Maßnahmen.

Wer sich vor Zecken schützen will, sollte im Freien nur auf einer Unterlage liegen oder sitzen, rät das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Außerdem empfehlen sich geschlossene Schuhe, Socken und langärmelige Oberteile. Die Kleidung sollte hell und einfarbig sein – darauf lassen sich die Tiere besser entdecken. Da Zecken sich besonders gern im hohen Gras oder Unterholz aufhalten, bleibt man im Wald am besten auf den Wegen.

Ganz wichtig ist nach einem Aufenthalt im Freien, den Körper nach Zecken abzusuchen. Besonders muss dem DRK zufolge auf dünne, gut durchblutete Hautstellen wie Haaransatz, Achselhöhlen und Kniekehlen geschaut werden. Eine festgesaugte Zecke wird mit einer Pinzette gerade herausgezogen und die Wunde desinfiziert. Wer sich unsicher ist, ob er die Zecke richtig entfernt hat, sollte zum Haus- oder Kinderarzt gehen. Auch Symptome wie Hautrötungen, Kopfschmerzen, Erbrechen oder Fieber nach einem Zeckenstich sind ein Fall für den Arzt.

Quelle: dpa, DRK